[Klausurmoderation, Vorstandsklausur, Führungskräfteklausur, KI-Integration, Robotik, Strategieklausur, Change, Governance, Mitbestimmung]
Extended Klausurmoderation für Vorstand und Führung
KI und Robotik ins Unternehmen integrieren – entscheiden statt vertagen
Es gibt Klausuren, die sich anfühlen wie ein sauber gedeckter Tisch: Agenda, Moderationskarten, ein paar freundliche Updates – und am Ende ein Protokoll, das niemandem weh tut. Und es gibt Klausuren, die sich anfühlen wie ein Wendepunkt. Nicht, weil sie dramatisch sein sollen, sondern weil sie es sind: weil KI und Robotik nicht „ein weiteres Projekt“ darstellen, sondern eine stille Verschiebung der gesamten Wertschöpfung – von Arbeit zu Orchestrierung, von Bauchgefühl zu Datenlogik, von Hierarchie zu Verantwortungsarchitektur. Weil nicht mehr die Frage nach dem „Ob“ gestellt sondern nach dem „Wie“ beantwortet wird.
Wenn du im Vorstand oder in der Geschäftsführung sitzt, kennst du diese besondere Form von Druck: Nicht der Lärm der Krise ist das Problem, sondern das leise Rutschen in Richtung Irrelevanz. Genau dort setzt Extended Klausurmoderation an: Sie ist nicht „Moderation plus ein bisschen Methodik“, sondern ein Führungsinstrument, das Strategie, Umsetzungs-Governance, Konfliktlogik und Beteiligung in ein belastbares Ergebnis übersetzt.
Eins kann ich heute mit Gewissheit sagen:
Bei KI und Robotik gilt, Unentschiedenheit ist die teuerste Entscheidung.
– Ralf Hasford –
Warum „extended Klausurmoderation“?
Weil KI und Robotik mehr verändern als Tools und Umstrukturierung
Klassische Klausurmoderation zielt oft auf Kennenlernen, Einigung und Priorisierung. Diese kenne und mache ich auch, denn sie sind sehr wertvoll. Bei KI/Robotik reicht es aber nicht aus. Hier geht es um Fragen, die gleichzeitig technisch, organisatorisch, rechtlich und kulturell sind:
- Wie passen sie in die unternehmerische Vision?
- Was wird automatisiert – und was wird bewusst menschlich gehalten?
- Wer trägt Verantwortung, wenn Entscheidungen durch Systeme vorbereitet oder teilweise getroffen werden?
- Kann Vertrauen erhalten bleiben, wenn Messbarkeit explizit zunimmt?
- Was tun, damit Mitbestimmung nicht zum Bremsklotz wird, sondern zur Stabilitätsgarantie?
Verbindliche Anforderungen bedienen
Mit dem EU AI Act kommen zudem verbindliche Anforderungen in Stufen – inklusive Zeitachsen, die schneller näher rücken, als vielen lieb ist. Die EU-Kommission nennt als Eckdaten:
- Inkrafttreten am 1. August 2024,
- volle Anwendbarkeit am 2. August 2026;
- erste Pflichten (u. a. zu verbotenen Praktiken und „AI literacy“) greifen bereits ab 2. Februar 2025,
- weitere Regeln für General-Purpose-AI ab 2. August 2025. (Digitale Strategie Europa)
Das bedeutet: Eine gute Klausur ist nicht nur strategisch, sondern auch compliance- und governance-fähig.
Beispiele aus der Praxis: KI und Robotik sind längst im Maschinenraum angekommen
Wer heute noch so tut, als sei das alles Zukunftsmusik, unterschätzt die Realität in Produktion, Logistik und Engineering:
- Siemens baut den „Industrial Copilot“ als generative KI-Unterstützung für industrielle Engineering-Prozesse aus und berichtet über Anwendungen bis hin zu Wartung und Automatisierung – inklusive konkreter Kundenadoption.
- BMW beschreibt KI in der Produktion explizit als Qualitätshebel (u. a. im Werk Regensburg, eingebettet in die iFACTORY-Logik).
- Bosch berichtet, wie KI in der Fertigung Anomalien früh erkennt, Prozessstabilität erhöht und in vielen Werken/Produktionslinien skaliert wird – inklusive Machine-Vision-Anwendungen.
- In der Logistik setzen Unternehmen wie DHL auf autonome mobile Roboter (AMRs), um Lagerprozesse zu beschleunigen und robuster zu machen.
- Daimler setzt auf Nvidia um das autonome Fahren umzusetzen. Nicht selbst entwickelt sondern zugekauft – ein Paradigmenwechsel.
- Und die Robotik ist nicht „Nische“: Die International Federation of Robotics zeigt, dass die Roboterdichte weltweit stark gestiegen ist – und dass Deutschland im globalen Vergleich unter Druck gerät, weil andere (u.a. China) massiv aufholen bzw. vorbeigezogen sind.
Diese Beispiele sind keine Werbung – sie sind ein Signal: Der Wettbewerb integriert. Die Frage ist nur, ob mit dir – oder ohne dich?
Der unterschätzte Kern: Mitbestimmung, Vertrauen, Klarheit der Spielregeln
In Deutschland entscheidet nicht nur Technologie über Tempo, sondern auch die Qualität der Einbindung. Wenn KI-Systeme geeignet sind, Verhalten oder Leistung zu überwachen, ist der Betriebsrat in der Regel mit im Boot – und zwar nicht als „Nice-to-have“, sondern über Mitbestimmungsrechte nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG. (Gesetze im Internet)
Das Bundesarbeitsgericht hat diese Logik in seiner Rechtsprechung wiederholt aufgegriffen (vereinfacht: Es zählt nicht nur Absicht, sondern auch Eignung). (Das Bundesarbeitsgericht)
Extended Klausurmoderation nimmt diesen Realismus ernst: Wer Mitbestimmung ignoriert, lädt den Konflikt ein. Wer sie fördert und klug integriert, gewinnt Legitimität, Tempo und Nachhaltigkeit.
Was in einer KI / Robotik-Klausur wirklich entschieden werden muss
Eine wirksame Klausur endet nicht mit „Wir prüfen das“. Sie endet mit einer entscheidbaren Landkarte:
- Use-Cases mit Wertlogik:
Welche drei bis fünf Anwendungsfälle zahlen innerhalb von 90–180 Tagen sichtbar ein
(Qualität, Durchlaufzeiten, Ausschuss, Servicezeiten, Sicherheit)? - Daten- und Prozessverantwortung:
Wer ist „Owner“ – nicht nur IT, sondern Fachseite, Prozessverantwortliche, Compliance, HR? - Buy / Build / Partner:
Wo reicht Standardsoftware (z. B. Copilots in Kernsystemen), wo braucht es eigene Modelle/Prompting/Agenten? - Sicherheits- und IP-Architektur:
Welche Daten dürfen wohin? Was bleibt intern? Was wird protokolliert? - Qualifizierung („AI literacy“) & Rollenbild:
Was müssen Führung und Mitarbeitende können – und bis wann? (Digitale Strategie Europa) - Mitbestimmung & Kommunikation:
Welche Leitplanken gelten für Transparenz, Messbarkeit, Fairness? - Roadmap mit Governance:
Meilensteine, Verantwortlichkeiten, Entscheidungsrhythmus, Eskalationspfade.
Das klingt nüchtern? Verlasse dich drauf: Es ist hoch emotional – weil es um Sicherheit geht: um die Sicherheit von Arbeitsplätzen, Identität, Anerkennung, Status und Zukunft. Und um die Sicherung der Investitionen der Gesellschafter / Aktionäre / Banken.
So arbeite ich – Ralf Hasford – in der Extended Klausurmoderation
Ich „wache“ nicht über die Zeit oder moderiere „nur“ Gespräche. Ich baue mit dir einen Raum, in dem Widersprüche gewünscht und produktiv werden, damit sie in Entscheidungen münden.
Vor der Klausur kläre ich Mandat, Entscheidungsrahmen, Konfliktlinien und Informationslage:
Was leitet eure Arbeit? Wer muss wozu „Ja“ sagen können? Welche Themen sind vorbelastet? Wo droht Show – und wo echte Lösung?
In der Klausur arbeite ich mit einer klaren Dramaturgie:
- Orientierung … Wertschöpfung, Risiko, Zielbild
- Konflikt- und Interessenklärung … was bremst uns wirklich?
- Entscheidungsdesign … welche Entscheidungen heute, welche nachgelagert – und mit welchen Kriterien?
- Maßnahmenpakete + Governance … wer macht was bis wann, wie wird darüber berichtet, mit welchem Review-Rhythmus?
- Überleitung in die digitale Zusammenarbeit … damit Ergebnisse nicht verdunsten
Ich nutze dabei – wo passend – das von mir entwickelte UNYCRA®-Modell: Beteiligung nicht als „Workshop-Romantik“, sondern als robuste Struktur, die Umsetzung schützt, Widerstand früh sichtbar macht und Verantwortung sauber verteilt.
Wenn du KI und Robotik integrierst, integrierst du immer auch Menschen
KI und Roboter sind präzise und immer noch limitiert. Menschen dagegen sind nicht „unpräzise“ – sie sind hoch komplex. Und genau deshalb braucht es Führung, die Orientierung gibt, ohne zu überfahren. Eine Klausur ist dafür der richtige Ort: fern vom Tagesrauschen, nah an der Wahrheit.
Wenn du willst, dass aus KI / Robotik Wertschöpfung wird – und nicht ein Kulturkampf – dann lass uns darüber sprechen.
– Ralf Hasford –
Dein nächster Schritt
Mein Versprechen
Buche ein kurzes Klärungsgespräch mit mir (vertraulich, strukturiert, ergebnisorientiert). Danach weißt du, ob eine Extended Klausurmoderation für euren Vorstand / Führungskreis der schnellste Weg zu klaren Entscheidungen und tragfähiger Umsetzung ist.
Ich wünsche Dir einen guten Start in die neue Arbeitswoche!
Ralf Hasford | Wirtschaftsmediator + Strategiemoderator
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Mediation | Moderation: Wirtschaftsmediation / Strategiemoderation / Prävention

In drei Bereichen unterstützt Sie der Wirtschafts-Mediator und systemische Moderator Ralf Hasford:
Guten Tag, meine Arbeit basiert auf systemische Methoden und dialogorientierte Formate, die individuell auf Ihre Situation, Anforderungen und Bedürfnisse angepasst werden. Dazu gehe ich mit Ihnen in den Austausch um Ihre Ziele und Herausforderungen in den Fokus zu stellen. Starten wir die den Dialog, damit die Zusammenarbeit erfolgreich wird!
Ralf Hasford | Juni 2025
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in Organisation und Unternehmen - Supervision für Führungskräfte
und Teams mit übergroßen Belastungen - Teamentwicklung / Konfliktprävention
(Kommunikation, Struktur)
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Tagungen, Workshops und Meetings - Moderation schwieriger Diskussionen
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Öffentlichkeits-Beteiligung und
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