FAQ: Regeln in einer Mediation

  • Regeln geben Halt und einen verlässlichen Rahmen
  • Einhaltung von Regeln zeugt von Vertraulichkeit und gegenseitigem Respekt
  • Sie erhöhen die Chance eine fair, akzeptabel und nachhaltig Lösung zu finden

Die Einhaltung dieser Regeln trägt dazu bei, dass der Mediationsprozess konstruktiv, respektvoll und effizient verläuft. Ralf Hasford unterstützt Sie dabei, diese Regeln zu verstehen und in Ihren Mediationssitzungen umzusetzen. Er freut sich darauf, Sie auf Ihrem Weg zur Konfliktlösung zu begleiten.

Frage: Was sind die grundlegenden Regeln einer Mediation?

Antwort: In einer Mediation werden im Allgemeinen die folgenden grundlegenden Regeln vereinbart.
Lösungsorientiert und sachlich sind das:

  • Freiwilligkeit: Alle Teilnehmer an der Mediation nehmen freiwillig teil und können das Verfahren jederzeit beenden.
  • Neutralität: Der Mediator ist neutral und unparteiisch und vertritt keine der beteiligten Parteien.
  • Vertraulichkeit: Alle Informationen, die während der Mediation ausgetauscht werden, sind vertraulich und dürfen nicht ohne die Zustimmung aller Parteien weitergegeben werden.
  • Eigenverantwortlichkeit: Die Parteien selbst erarbeiten die Lösung, der Mediator leitet lediglich den Prozess und unterstützt die Kommunikation.

Frage: Wer legt die Regeln für eine Mediation fest?

Antwort: Zu Beginn des Mediationsprozesses vereinbaren die Parteien und der Mediator gemeinsam die spezifischen Regeln für die Mediation. Der Mediator stellt dabei sicher, dass die grundlegenden Prinzipien der Mediation eingehalten werden.

Frage: Was passiert, wenn eine Regel während der Mediation gebrochen wird?

Antwort: Wenn eine Regel während der Mediation gebrochen wird, ist es die Aufgabe des Mediators, dies anzusprechen und geeignete Schritte zur Wiederherstellung der Regel zu ergreifen. In einigen Fällen kann dies zur Beendigung der Mediation führen.

Frage: Wie werden die Regeln in der Mediation durchgesetzt?

Antwort: Die Durchsetzung der Mediationsregeln liegt in der Verantwortung des Mediators. Der Mediator schafft eine Umgebung, die die Einhaltung der Regeln fördert, und greift ein, wenn eine Regel verletzt wird.

Frage: Was passiert, wenn die Parteien sich nicht an die vereinbarten Regeln halten?

Antwort: Wenn eine Partei sich nicht an die vereinbarten Regeln hält, kann dies dazu führen, dass die Mediation abgebrochen wird. In manchen Fällen kann eine Regelverletzung auch rechtliche Konsequenzen haben, insbesondere wenn sie die Vertraulichkeit betrifft.

Frage: Können die Regeln während der Mediation geändert werden?

Antwort: Die Regeln können während der Mediation geändert werden, sofern alle Parteien zustimmen. Der Mediator wird jedoch sicherstellen, dass alle Änderungen den grundlegenden Prinzipien der Mediation entsprechen.

Die Mediation folgt festen Regeln

Im Rahmen der Mediation ist es wichtig, bestimmte Regeln festzulegen, um einen effizienten, respektvollen und konstruktiven Dialog zu gewährleisten. Diese Regeln schaffen einen sicheren Rahmen für die Beteiligten und fördern einen erfolgreichen Mediationsprozess. Im Folgenden sind einige der grundlegenden Regeln aufgeführt, die Sie in einer Mediationssitzung mit Ralf Hasford vereinbaren werden. Als Mediator ist er verpflichtet, die Parteien auf deren Verlangen über seinen fachlichen Hintergrund, seine Ausbildung und seine Erfahrung auf dem Gebiet der Mediation zu informieren.

Frage: Was bedeutete Vertraulichkeit?

Antwort: Die Vertraulichkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Mediation. Alles, was während der Mediationssitzung besprochen wird, bleibt vertraulich und wird nicht ohne die Zustimmung aller Beteiligten außerhalb der Sitzung geteilt.

Frage: Was bedeutete Offenheit?

Antwort: Offenheit ist eine der Schlüsselkomponenten einer erfolgreichen Mediation. Jeder Beteiligte sollte bereit sein, seine Sicht der Dinge offen und ehrlich zu teilen, ohne Furcht vor Vergeltung oder Urteil.

Frage: Was bedeutete Ehrlichkeit?

Antwort: Ehrlichkeit ist von zentraler Bedeutung in jedem Mediationsprozess. Die Parteien sollten ihre wahren Gefühle, Bedenken und Wünsche ehrlich äußern, um eine echte Verständigung und Lösungsfindung zu ermöglichen.

Frage: Was bedeutete Ausreden lassen?

Antwort: Ein zentraler Grundsatz der Mediation ist das gegenseitige Zuhören. Es ist wichtig, dass jede Partei die Möglichkeit hat, ihre Ansichten und Gefühle ohne Unterbrechungen vollständig auszudrücken.

Frage: Was bedeutete Fragen statt Interpretieren?

Antwort: Vermutungen und Interpretationen können leicht zu Missverständnissen und weiteren Konflikten führen. Stattdessen sollten die Parteien Fragen stellen, um Klarheit zu schaffen und Missverständnisse zu vermeiden.

Frage: Was bedeutete „Keine Vorwürfe“?

Antwort: Vorwürfe führen oft zu Defensivreaktionen und können den Mediationsprozess belasten. Stattdessen sollten die Parteien versuchen, ihre Gefühle und Bedenken auf eine Weise auszudrücken, die nicht anklagend ist.

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Mediationsgesetz bildet die Grundlage für die Mediation

Das deutsche Mediationsgesetz, das im Jahr 2012 in Kraft trat, hat eine Reihe von Regeln und Grundsätzen festgelegt, die für alle Mediationsverfahren gelten. Hier sind einige der wichtigsten Grundsätze und Regeln, die gemäß dem Mediationsgesetz gelten:

  1. Freiwilligkeit:
    Alle Beteiligten müssen freiwillig am Mediationsprozess teilnehmen.
    Dies bedeutet, dass niemand gezwungen werden kann, an einer Mediation teilzunehmen oder eine Lösung zu akzeptieren.
  2. Unabhängigkeit:
    Der Mediator darf nicht tätig werden, wenn er in derselben Sache für eine Partei bereits tätig gewesen war.
    Der Mediator darf auch nicht während oder nach der Mediation für eine Partei in derselben Sache tätig werden.
  3. Neutralität des Mediators:
    Der Mediator ist allen Parteien gleichermaßen verpflichtet.
    Der Mediator muss unabhängig und allparteilich sein und darf keine Interessenkonflikte haben.
    Dies bedeutet, dass er allen Parteien gleichermaßen verpflichtet ist.
    Die Aufgabe besteht darin, den Dialog zwischen den Parteien zu erleichtern und Ihnen das Finden einer Lösung zu ermöglichen.
  4. Vertraulichkeit:
    Vertraulichkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Mediation.
    Das Mediationsgesetz schützt die Vertraulichkeit des Mediationsprozesses und verbietet die Offenlegung von Informationen, die im Rahmen der Mediation erlangt wurden, in späteren Gerichtsverfahren, es sei denn, alle Parteien stimmen zu.
  5. Vollständige Information:
    Alle Parteien müssen vollständig und wahrheitsgemäß über ihre Situation informieren, um eine faire und informierte Lösung zu ermöglichen.
  6. Selbstbestimmung:
    Die Parteien haben die Kontrolle über den Mediationsprozess und die Lösung des Konflikts. Der Mediator unterstützt sie dabei, eine Lösung zu finden, doch letztendlich sind es die Parteien selbst, die eine Einigung erzielen und entscheiden, ob sie diese akzeptieren.

Zusätzlich zu diesen gesetzlichen Regeln können die Konflikt-Parteien und der Mediator weitere Regeln vereinbaren, um den speziellen Bedürfnissen und Anforderungen des Einzelfalls gerecht zu werden.

Es ist mir wichtig zu betonen, dass die Einhaltung dieser Regeln und Grundsätze den Erfolg des Mediationsprozesses erheblich beeinflusst. Als Mediator kann ich Sie dabei unterstützen, diese Regeln zu verstehen und umzusetzen. Das ist ein sehr guter Schritt einen effizienten und konstruktiven Mediationsprozess zu gewährleisten. Damit ist dem Erfolg einer konfliktlösenden Mediation der Weg bereitet. Bei Fragen, sprechen Sie mich bitte an.
Ihr Mediator und Moderator Ralf Hasford.