Kurzer Selbstcheck für Geschäftsführung, HR und Teamleitung
Wer nach den Sommerferien sichtbare Teamkonflikte ignoriert, wird 2027 eher Konflikte als Erfolge ernten.
Nach den Sommerferien werden viele bereits vorhandene Teamkonflikte sichtbar(er).
Projekte laufen wieder an, Ziele werden überprüft, Budgets vorbereitet, offene Entscheidungen kommen zurück auf den Tisch. Gleichzeitig zeigen sich Spannungen, die vor der Pause überdeckt, vertagt oder informell ausgehalten wurden.
Wann begann der Teamkonflikt?
Gespräche wurden kürzer – Diskussion länger, Informationen flossen selektiver – Entscheidungen wurden angezweifelt, Zuständigkeiten werden diskutiert – geredet wird hinterm Rücken, Handlungsfähigkeit? Fehlanzeige.
Führungskräfte, HR und Geschäftsführung spüren dann, dass „etwas nicht stimmt“. Selten wissen sie die Lage zu managen.
Oft heißte es dann: „Unsere Kommunikation ist schlecht“.
Der Teamkonflikt-Check …
befähigt Sie, erste Warnsignale strukturiert einzuordnen. Er ersetzt keine Supervision, Mediation oder Konfliktmoderation.
Er weist Ihnen jedoch den Weg, ob ein vertrauliches Orientierungsgespräch, Supervision, Konfliktmoderation oder Mediationsverfahren sinnvoll sein kann.
Teamkonflikt-Check
Klicken Sie bei jeder Aussage, die auf Ihr Team zutrifft, auf Ja. Alle Antworten stehen zunächst auf Nein.
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1. Entscheidungen Werden wichtige Entscheidungen im Team häufiger vertagt, verschoben oder informell umgangen?
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2. Kommunikation Sind Gespräche im Team kürzer oder angespannter geworden, oder sprechen nicht mehr alle miteinander, sondern nur noch in Gruppen?
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3. Informationen Fließen Informationen selektiver, verspätet oder nur noch über einzelne Personen?
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4. Zuständigkeiten Gibt es wiederkehrende Diskussionen darüber, wer für Aufgaben, Ergebnisse oder Fehler verantwortlich ist?
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5. Meetings Wirken Meetings taktischer, stiller, gereizter oder konfliktreicher als vor der Sommerpause?
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6. Lagerbildung Entstehen im Team erkennbare Gruppen, Bündnisse oder wiederkehrende Gegenseiten?
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7. Verantwortung Sinkt die Bereitschaft, Verantwortung gemeinsam zu tragen und Vereinbarungen verbindlich umzusetzen?
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8. Vergangenheit Belasten frühere Konflikte, Enttäuschungen oder ungeklärte Erwartungen jetzige Projekte und Entscheidungen?
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9. Führung Wird die Führungskraft zunehmend als „Schiedsrichter“ gebraucht, statt als Orientierung, Entscheidungsinstanz und Unterstützung des Arbeitsprozesses akzeptiert zu werden?
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10. Wirtschaftliche Wirkung Geht spürbar Arbeitszeit durch Abstimmungen, Nachfragen, Korrekturen, Rückzug oder verdeckte Konfliktarbeit verloren?
Ihre Auswertung
Ihre Antworten werden ausschließlich auf dieser Seite ausgewertet. Es werden keine Daten gespeichert oder übertragen.
0–2 Ja-Antworten: Beobachten und aktiv ansprechen
- Aktuell zeigen sich wenige Hinweise auf einen ausgeprägten Teamkonflikt.
- Dennoch lohnt es sich, frühe Spannungen im Führungsalltag aktiv wahrzunehmen und zeitnah anzusprechen. Achten Sie besonders auf Veränderungen in Kommunikation, Verantwortungsübernahme und Entscheidungsverhalten.
- Ein kurzes internes Gespräch kann bereits helfen, Erwartungen zu sortieren und die Zusammenarbeit stabil zu halten.
Empfohlener nächster Schritt:
Behalten Sie das Team im Blick und sprechen Sie erste Auffälligkeiten im Führungsalltag an.
3–5 Ja-Antworten: Vertrauliches Orientierungsgespräch prüfen
- Es zeigen sich mehrere Hinweise auf einen beginnenden oder bereits wirksamen Teamkonflikt.
- Die Situation wirkt vermutlich noch bearbeitbar, bindet aber bereits Aufmerksamkeit, Führungszeit und Energie.
- Ein vertrauliches Orientierungsgespräch kann Ihnen helfen, die Lage einzuordnen und den passenden nächsten Schritt zu wählen: Supervision, Konfliktmoderation, vertrauliche Einzelgespräche oder ein gezielter Teamprozess.
Empfohlener nächster Schritt:
Vereinbaren Sie ein 30-minütiges vertrauliches Orientierungsgespräch zu 0 Euro.
6–8 Ja-Antworten: Supervisionstag oder Konfliktmoderation zeitnah ansetzen
- Die Hinweise sprechen für einen deutlich wirksamen Teamkonflikt.
- Kommunikation, Verantwortung, Zusammenarbeit oder Entscheidungsfähigkeit sind vermutlich bereits spürbar belastet.
- Jetzt ist ein strukturierter Rahmen sinnvoll. Ein Teamtag oder Supervisionstag kann helfen, Rollen, Muster, Erwartungen und Belastungen zu reflektieren. Eine Konfliktmoderation eignet sich, wenn konkrete Themen, Vereinbarungen oder Führungsentscheidungen bearbeitet werden sollen.
Empfohlener nächster Schritt:
Prüfen Sie zeitnah einen Supervisionstag oder eine Konfliktmoderation. Ralf Hasford unterstützt Sie auf Anfrage.
9–10 Ja-Antworten: Strukturierte Konfliktintervention prüfen
- Die Situation zeigt deutliche Hinweise auf einen fortgeschrittenen Teamkonflikt.
- Der Konflikt bindet wahrscheinlich Führungszeit, schwächt Zusammenarbeit, belastet Mitarbeitende und gefährdet Ergebnisse.
- Ein vertrauliches Orientierungsgespräch sollte zeitnah erfolgen. Je nach Lage können Wirtschaftsmediation, Konfliktmoderation, Supervision oder eine kombinierte Konfliktintervention sinnvoll sein.
Empfohlener nächster Schritt:
Vereinbaren Sie ein vertrauliches Orientierungsgespräch und klären Sie den passenden Bearbeitungsrahmen.
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