… ihr arbeitet doch zusammen?

Zusammenarbeit: Werte schaffen und Kosten senken

„Es gibt nur eine Ausflucht vor der Arbeit: andere für sich arbeiten zu lassen.“
Dieser Satz wird Philosophen Immanuel Kant (1724 – 1804) zugeschrieben. Ob er ihn genau so gesagt hat, ist zweitrangig – die Wirkung trifft. Denn sobald Erwartungen, Verantwortung und Leistung nicht sauber geklärt sind, beginnt das bekannte Spiel: Einer zieht – andere bremsen. Und am Ende zahlt das Projekt.

2008 wurde mir eine Frage gestellt, die mich seitdem nicht mehr loslässt:
„Hast du eine Strategie der Zusammenarbeit?“
Diese eine Frage hat bei mir alles ins Rollen gebracht.

Zusammenarbeit neu entdeckt

Seitdem untersuche ich Zusammenarbeit nicht als Gefühl, sondern als systemische Struktur: Kann man Zusammenarbeit ordnen? Lassen sich verschiedene Formen eindeutig unterscheiden – mit Kriterien, an denen man erkennt, was gerade wirklich läuft? Heute lautet meine Antwort: Ja. Und genau daraus ist mein Fünf-Stufen-Modell entstanden, das ich in „Zusammenarbeit neu entdeckt“ beschreibe. Eins ist mir dabe bewusst geworden – ich habe sie alle selbst durchlebt, von der Lehre vom Handwerk, über das Springer in der Urlaubszeit als „Fester Freier Mitarbeiter“ über Leitender Angestellter und Unternehmensgründung und -führung als Geschäftsführender Gesellschafter …

Kurz und Knapp: Die fünf Stufen der Zusammenarbeit

Ich unterscheide fünf Stufen der Zusammenarbeit. Jede Stufe hat eine eigene Logik – und eigene Regeln:

  1. Handel – Leistung gegen Geld, klare Lieferung, klare Abnahme.
  2. Kollaboration – externe Kompetenz reinholen, Unabhängigkeit bleibt bestehen.
  3. Kooperation – gemeinsame Ziele/Werte, Verlässlichkeit wächst, Abstimmung wird strategisch.
  4. Unternehmen – feste Strukturen, Weisung, soziale Pflichten, Stabilität durch Hierarchie.
  5. Partnerschaft – gemeinsames Risiko, gemeinsame Entscheidung, gemeinsame Verantwortung.

Wichtig: Viele Konflikte entstehen, weil Beteiligte unterschiedliche Stufen erwarten – aber so tun, als wären sie sich einig.

Die Fünf Stufen der Zusammenarbeit

Warum das für dich wirtschaftlich ist

Wenn Zusammenarbeit falsch „eingestellt“ ist,
entstehen typische Schäden:

  • Entscheidungen dauern zu lange oder bleiben liegen
  • Rollen werden verwechselt („Wer darf das eigentlich entscheiden?“)
  • externe Kompetenz kommt rein – und erzeugt mehr Abstimmung als Ergebnis
  • Konflikte eskalieren, weil Erwartungen unvereinbar sind
  • Projekte verbrennen Budget durch Rework, Umwege und Stillstand

Wenn Zusammenarbeit richtig gewählt und
sauber aufgesetzt ist, passiert das Gegenteil:

  • Entscheidungen werden schneller und belastbarer
  • Verträge und Rollen passen zur Realität (nicht zur Wunschvorstellung)
  • Konfliktpotenziale werden früh sichtbar statt „spät teuer“
  • Projekte liefern verlässlicher – und Prozesskosten sinken

Was du von mir erwarten kannst

Immer arbeite ich als Wirtschaftsmediator und Strategiemoderator dort, wo es ernst wird: Entscheidungsfähigkeit, Verantwortung, Tempo stehen bei mir auf dem Plan. Ich bringe Struktur in die Zusammenarbeit – damit du nicht mehr Energie in Reibung steckst als in Wirkung. Ich setze in meiner Arbeit alles darauf, dass ihr die bestmögliche Handlungsfähigkeit erlangt.

Zusammenarbeit ist kein Bauchgefühl.
Sie ist eine Entscheidung über Risiko, Tempo und Geld.

Mein Job: Ich mache Zusammenarbeit entscheidbar – bevor sie teuer wird.

In vielen Organisationen wird „Zusammenarbeit“ wie ein Wohlfühlwort behandelt. In der Praxis ist sie aber eine Vertrags- und Verantwortungsfrage:
Wer darf entscheiden? Wer haftet? Wer liefert was bis wann? Welche Konflikte sind eingepreist – und welche sprengen das Projekt?

„Kurzgespräch vereinbaren – Zusammenarbeit sauber aufsetzen.“ – Wie wäre es, wir besprechen Dein Projekt / Dein Produkt / Deine Idee?


Angebot A: Beratung

Architektur der Zusammenarbeit: Welche Stufe passt zu deiner Vision?“

Für: Geschäftsführung, Projektverantwortliche, Bereichsleitungen, Verbände/Ämter, Initiativen mit Stakeholdern.

Ziel: In kurzer Zeit die richtige Stufe bestimmen – und daraus eine tragfähige Umsetzungsarchitektur bauen.

Du bekommst:

  • Stufen-Diagnose: Wo stehst du (heute) – und welche Stufe brauchst du (für Wirkung & Tempo)?
  • Vertragslogik (kein Rechtsrat, aber strukturierte Entscheidungsgrundlage):
    Was muss vertraglich/mandatorisch geregelt werden, damit es trägt?
  • Konflikt-Risiko-Profil: typische Sollbruchstellen + Frühwarnsignale
  • Erwartungs- und Leistungsbild: Was du realistisch erwarten kannst – und was nicht
  • Einspar-/Nutzenbild: Zeit, Rework, Entscheidungsstau, Eskalationskosten (konservativ gerechnet)

Formate (Beispiel):

  • 90 Minuten Online-Intake + 2–3 Interviews + Ergebnis-Session (2 h)
  • Ergebnis als 1-Pager + Entscheidungsmatrix + Handlungsempfehlungen

Angebot B: Workshop (½ Tag)

„Zusammenarbeit – intern stärken, extern klug einbinden“

Für: Unternehmensleitung / Projektleitung / Teamleitung, die schneller liefern und weniger Reibung wollen.

Ergebnis nach 4 Stunden:

  • Gemeinsames Bild: Welche Stufe leben wir? Welche brauchen wir?
  • Klarheit: Rollen, Entscheidungen, Schnittstellen, Erwartungen
  • Fahrplan: Wie binden wir externe Kompetenz ein, ohne Chaos zu erzeugen?
  • Ein Set „Spielregeln“: Meetinglogik, Eskalationspfad, Informationsfluss

Ablauf (kompakt):

  1. Kurzdiagnose (Stufen-Scan, 20 … 30 Min)
  2. Konflikt- und Risiko-Check (wo kippt es)
  3. Zielbild: Zusammenarbeit, die zur Vision passt
  4. Umsetzung: Governance, Regeln, nächste Schritte (90 Tage)

Angebot C: „Connect: Audit + 90-Tage-Umsetzungsbegleitung“

Der Workshopreicht reicht aus, wenn Du selbst umsetzen willst. Brauchst Du allerdings Umsetzungssicherheit, dann setze auf Connect! Ich komme zu Dir ins Unternehmen und wir analysieren, strukturieren, optimieren und realisieren die erfolgreiche Umsetzung.

Inhalt:

  • Stufen-Audit (Interviews + Dokumentenblick + Risiko-Logik)
  • Strukturen und Brüche aufdecken (Analysieren und Visualisieren)
  • Optimierung Klausur der Leitungskräfte
  • Umsetzung: 1200-Tage-Plan mit Verantwortlichkeiten und konkreten Inhalten
  • Support und 3 Follow-up Sessions (alle 3–4 Wochen)
  • Konfliktprävention: Eskalationspfad + Kommunikationsregeln

„Wir bauen nicht nur Klarheit – wir sichern Umsetzung.“ Jetzt Dein Audit starten – 120 Tage, bis eure Zusammenarbeit stabil läuft.

Angebot D: Keynote

„Zusammenarbeit entscheidet über Geld, Tempo und Erfolg“

Keynote (30 – 60 Min): provokant, klar, mit Fällen und betriebswirtschaftlicher Konsequenz · ggf. Podiumsdiskussion
Kernaussage: Nicht die Idee scheitert – die Zusammenarbeit scheitert.


Welche Stufe fehlt? Der Pakt mit dem Teufel!

In der Komplexität der Stufen sind wir bei Goethes „Faust“ angekommen: Gibt es sie wirklich die alles entscheiden Stufe: den „Pakt mit dem Teufel“? Diese Vertrags- und Kooperationsform wird von mir unbeachtet gelassen – mangels nachvollziehbarer Beispiele und wiederholbarer Abläufe. Und ehrlich, ich lege auch keinen Werte drauf sie auszuprobieren!

„Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg.“Henry Ford


Anfrage & Kontakt: 

So treten Sie mit Ralf Hasford in Kontakt: 
Telefon: +49 30 2363 9390 | +49 1511 150 9766 | Email: moderation@hasford.de
Office: Mediation + Moderation Hasford · Goßlerstraße 22 · 12161 Berlin

Deutschlandweit im Einsatz – in Berlin beheimatet. Arbeitssprache: Deutsch
Datenschutzhinweis: Ihre Daten werden ausschließlich zur Kontaktaufnahme genutzt. 

Mini-Cases aus der Praxis (anonymisiert)

Case 1 – Gesellschafterkreis: Stillstand als Geschäftsrisiko

Kostenfolge: 12 Monate ohne tragfähige Beschlüsse, Investitionen blockiert, Führungskräfte orientierungslos – konservativ ein mittlerer sechsstelliger Betrag pro Jahr durch Entscheidungsstau, Rework und Opportunitätskosten.

Intervention: Stufenklärung + Mediation – wir haben die unausgesprochene Erwartung „Partnerschaft“ sichtbar gemacht, eine belastbare Governance (Entscheidungslogik, Protokolle, Eskalationspfad) aufgebaut und die Zusammenarbeit auf eine tragfähige Stufe zurückgeführt.

Ergebnis: wieder beschlussfähig, klare Verantwortlichkeiten, Prioritäten und Investitionen wurden umgesetzt – die Organisation gewann Tempo und Planbarkeit zurück.

Case 2 – Projekt mit externen Expert:innen: Kompetenz reinholen, ohne Abstimmungschaos

Kostenfolge: Externe waren an Bord, aber Übergaben waren unklar – dadurch wuchs Abstimmung schneller als Output, Rework häufte sich, das Projekt verlor Wochen.

Intervention: ½-Tages-Workshop „Zusammenarbeit, die liefert“ – klare Kollaborationslogik, Workpackages, Abnahmekriterien (Definition-of-Done), Schnittstellen und Informationsfluss festgelegt.

Ergebnis: deutlich weniger Rework, sauberere Übergaben, spürbar kürzere Entscheidungswege – das Projekt kam wieder in eine verlässliche Taktung.

Case 3 – Führungsteam nach der Krise: Zu viel Konsens, zu wenig Entscheidung

Kostenfolge: Nach einer Krise wollte das Führungsteam „gemeinsam“ arbeiten – faktisch führte das zu endlosen Runden, Verantwortung verflüchtigte sich, Meetings fraßen Zeit, Entscheidungen wurden vertagt.

Intervention: Stufen-Scan + Entscheidungs- und Rollenklärung – wir haben die passende Unternehmenslogik (Rollen, Entscheidungsrechte, Reporting) neu gesetzt und einen 90-Tage-Plan mit Verantwortlichkeiten aufgebaut.

Ergebnis: weniger Meetings, mehr Umsetzung, klare Zuständigkeiten – und spürbar mehr Ruhe in der Organisation, weil Entscheidungen wieder getragen wurden.

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Ralf Hasford | Wirtschafts-Mediation | Strategie-Moderation | Konflikt-Prävention |

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