Mediation im Krankenhaus

  • Mediation: Lösen akuter Konflikte auf Station, in der Administration sowie in der Geschäftsführung und Aufsicht
  • Moderation: Teamkonflikte sowie „Dicke Luft und schlechter Kommunikation“ besprechen und klären
  • Erste Hilfe im Konfliktfall und Supervision: Teams und Führung stärken
  • Resilienz-Beratung: Zusammenarbeit verbessern, belastbares Konfliktmanagement-System integrieren

Mediation im Krankenhaus – Konflikte klären, Teams stabilisieren, Versorgung sichern

Krankenhäuser sind Hochleistungsorganisationen. Täglich entscheiden Minuten – manchmal Sekunden – über den Behandlungserfolg – in anderen Fällen ist es die hochkonzentrierte Ausdauer. Gleichzeitig kämpfen Häuser mit Fachkräftemangel, Kostendruck, Qualitätsanforderungen, Reformen und steigenden Erwartungen von Patient:innen und Öffentlichkeit.

In diesem Umfeld reichen „gute Absichten“ und vereinzelte Fortbildungen nicht mehr aus.
Wo Konflikte ungelöst bleiben, geraten Versorgung, Wirtschaftlichkeit und Arbeitgeberattraktivität schnell unter Druck.

Mediation im Krankenhaus ist genau dafür entwickelt:

  • akute Konflikte auf Stationen und in Bereichen strukturiert zu klären,
  • Teams und Führung durch Supervision zu stärken
  • und langfristig ein belastbares Konfliktmanagement-System aufzubauen.

Mediation im Krankenhaus:
Akute Konflikte lösen, Teams per Supervision stärken und ein Konfliktmanagement-System aufbauen.
Für Geschäftsführung, PDL, HR.

Steigender Krankenstand, Konflikte, Fluktuation?
Professionelle Mediation im Krankenhaus reduziert Risiken, entlastet Führung und stärkt die Versorgungsqualität.
In Berlin, Brandenburg und Deutschlandweit.

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Warum Konfliktmanagement im Gesundheitswesen Chefsache ist

Konflikte sind im Krankenhaus nicht das Problem – ungelöste Konflikte sind es.
Sie zeigen sich u. a. in:

  • steigenden Krankenständen und spontanen Ausfällen
  • Spannungen zwischen Pflege, Ärzt:innen, Funktionsdienst und Verwaltung
  • „Lagerbildung“ im Team und zunehmender Beschwerdehäufigkeit
  • Auseinandersetzungen um Zuständigkeiten, Dienstpläne und Ressourcen
  • Kommunikationsabbrüchen mit Patient:innen, Angehörigen oder Zuweiser:innen

Die Folgen spüren Geschäftsführungen und Leitungen direkt:

  • Mehrkosten durch Ersatzdienste, Leasingkräfte, Fluktuation und Recruiting
  • Qualitätsrisiken in der Versorgung und bei der Patientensicherheit
  • Reputationsverluste intern („auf dieser Station arbeite ich nicht“) und extern
  • Verlust an Führungskraft, weil Konfliktthemen Zeit, Energie und Autorität binden

Professionelles Konfliktmanagement ist deshalb ein strategisches Steuerungsinstrument – und keine „weiche Zusatzleistung“.

Typische Konfliktfelder im Krankenhaus

Konflikte entstehen auf mehreren Ebenen – oft gleichzeitig:

Personalkonflikte

  • Kommunikationsprobleme und Missverständnisse
  • Machtkämpfe, Rollenkonflikte, ungelöste Verletzungen
  • Spannungen zwischen Berufsgruppen oder Dienstarten (Tag/Nacht, Funktionsdienst/Station etc.)

Patienten- und Angehörigenkonflikte

  • Unklare oder widersprüchliche Informationen
  • Unzufriedenheit mit Abläufen, Wartezeiten oder Entscheidungen
  • Auseinandersetzungen um Fehler, Entlassungen, Verlegungen

System- und Strukturkonflikte

  • Ressourcenverteilung (Betten, Personal, Budgets)
  • widersprüchliche Anforderungen von Kostenträgern, Gesetzgebung und Qualitätsvorgaben
  • Veränderungen durch Umstrukturierung, Fusion, neue IT-Systeme oder medizinische Konzepte

Alle drei Ebenen treffen sich dort, wo Teams versuchen, den Alltag zu bewältigen. Genau hier setzt Mediation an.

1. Akute Mediation vor Ort – wenn es brennt

Ziel: Konflikte klären, Arbeitsfähigkeit wiederherstellen, Station oder Bereich stabilisieren.

Typische Anlässe:

  • eskalierende Spannungen im Pflegeteam oder Ärzteteam
  • dauerhafte Konflikte zwischen Führung und Mitarbeitenden
  • Streit um neue Strukturen, Sonderaufgaben, Verantwortlichkeiten
  • hohe Fluktuation, „innere Kündigung“ und spürbare Demotivation

Bausteine einer akuten Mediation:

  • Auftragsklärung mit Geschäftsführung, Ärztlicher Direktion, PDL (und ggf. HR, MAV/BR)
  • vertrauliche Einzelgespräche mit Beteiligten
  • moderierte Team- oder Bereichsworkshops
  • schriftliche Vereinbarungen zur Zusammenarbeit (z. B. Umgang mit Krankmeldungen, Dienstübergaben, Feedback, Informationsflüssen)
  • Follow-up nach einigen Wochen zur Stabilisierung

Nutzen für Entscheider:innen:
Sie erhalten eine klare Lageeinschätzung, eine strukturierte Bearbeitung des Konflikts und ein abgestimmtes Maßnahmenpaket – ohne selbst „Richter:in“ sein zu müssen.

2. Supervision & Teamentwicklung – stabile Zusammenarbeit sichern

Supervision ist ein präventiver Schutzraum: Konflikte werden erkannt und bearbeitet, bevor sie die Versorgung gefährden oder zu Abwanderung führen.

Nicht jeder Konflikt braucht eine große Stationsmediation.
Häufig ist das Ziel:

  • Belastungen frühzeitig sichtbar zu machen,
  • Kommunikation zu entlasten
  • und Teams in ihrer Professionalität zu stärken.

Supervision und Teamentwicklung dienen u. a.:

  • als regelmäßiges Reflexionsformat für Pflegestationen, Funktionsbereiche oder interprofessionelle Teams
  • zur Begleitung von Veränderungsprozessen (z. B. Umzug, neue Struktur, neue Leitung)
  • zur Unterstützung einzelner Führungskräfte (vom Kollegen zur Führungskraft, neue Leitungsrolle)

3. Konfliktmanagement-System aufbauen – vom Einzelfall zur Struktur

Einzelne Mediationen lösen akute Probleme. Nachhaltig wird es, wenn Kliniken Konfliktbearbeitung systematisch verankern:

  • klare, bekannte Eskalationswege bei Konflikten
  • definierte Zugänge zu externer Mediation und Supervision
  • Schulungen in Gesprächsführung, Feedback und Konfliktkompetenz für Leitung und Schlüsselpersonen
  • abgestimmte Standards, wie mit Überlastungsanzeigen, Beschwerden und Fehlern umgegangen wird
  • Schnittstellen zu BGM, Personalentwicklung und Qualitätsmanagement

So entsteht ein Konfliktmanagement-System, das:

  • medizinische Qualität und Patientensicherheit stützt,
  • Führungskräfte entlastet,
  • Arbeitgeberattraktivität und Bindung erhöht
  • und wirtschaftliche Risiken reduziert.

Wie Mediation im Krankenhaus konkret abläuft

Der Ablauf wird an die Situation Ihres Hauses angepasst. Die Grundlogik bleibt:

  1. Erstgespräch & Zielklärung
    • mit Geschäftsführung, Ärztlicher Direktion, PDL bzw. HR/MAV
    • Klärung: Was ist passiert? Wo drückt es? Was soll sich konkret ändern?
  2. Analyse & Einzelgespräche
    • vertrauliche Gespräche mit Schlüsselpersonen und Betroffenen
    • Sichtbarmachen von Konfliktlinien, Belastungen, Tabus, Ressourcen
  3. Gemeinsame Mediation / Workshops
    • strukturierter Austausch in moderierten Sitzungen
    • Herausarbeiten gemeinsamer Ziele und konkreter Vereinbarungen
    • Fokussierung auf arbeitsfähige Lösungen statt Schuldzuweisung
  4. Vereinbarungen & Umsetzung
    • schriftlich dokumentierte Absprachen, Zuständigkeiten und Prozesse
    • Integration in die Führungs- und Teamarbeit vor Ort
  5. Nachsteuerung & Verstetigung
    • Reflexion nach einigen Wochen: Was trägt, was hakt?
    • Empfehlung weiterer Schritte (Supervision, Fortbildungen, Bausteine für ein Konfliktmanagement-System)

Die vier Prinzipien der Mediation bleiben stets gewahrt:
Freiwilligkeit, Vertraulichkeit, Neutralität, Eigenverantwortung.

Wirtschaftlicher und strategischer Nutzen für Ihre Klinik

Mediation und ein strukturiertes Konfliktmanagement im Krankenhaus zahlen direkt auf zentrale Kennzahlen ein:

  • Bessere Patientenversorgung
    – weniger Fehlerquellen durch klare Abläufe und bessere Abstimmung
  • Höhere Arbeitszufriedenheit
    – geringerer Krankenstand, niedrigere Fluktuation, mehr Bindung
  • Stärkeres Ansehen der Klinik
    – intern wie extern, als verlässlicher und attraktiver Arbeitgeber
  • Stabile Wirtschaftlichkeit
    – effizientere Nutzung von Personal- und Sachressourcen, weniger „versteckte Kosten“ durch Konflikte
  • Strategische Steuerbarkeit
    – Leitung entscheidet auf Basis von Transparenz, nicht auf Basis von Gerüchten oder stummem Rückzug

Gerade in Zeiten von Reformdruck, Fachkräftemangel und Qualitätsvorgaben werden Mediation und Konfliktmanagement vom „nice to have“ zum Wettbewerbsfaktor.


Warum Ralf Hasford als externer Mediator im Gesundheitswesen?

  • Zertifizierter Wirtschaftsmediator und Moderator mit Schwerpunkt Konfliktklärung und Strategiemoderation
  • Langjährige Erfahrung mit Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Gesundheitsorganisationen
  • Arbeit mit Geschäftsführungen, Ärztlicher Direktion, Pflegedienstleitungen, HR und Mitarbeitervertretungen
  • Erfahrung: Mediation, Supervision, Trainings und Seminare u.a. in Berliner Krankenhäuser, Mecklenburger Pflegeeinrichtungen, der Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK Nordost e.V.)
  • Über 250 begleitete Prozesse in Organisationen – von der akuten Krisenmediation über Aufbau von Konfliktmanagement-Strukturen und begleiten von Strategie-Klausuren

Der Fokus liegt immer darauf, Konflikte zu klären, Zusammenarbeit zu stabilisieren und die Versorgung zu sichern – menschlich wie wirtschaftlich.

Nächster Schritt: Erstgespräch für Ihre Klinik vereinbaren

Wenn Sie:

  • eine Station oder einen Bereich haben, in dem die Stimmung kippt,
  • Führungskräfte spürbar an Grenzen kommen,
  • Konflikte bereits wirtschaftliche Auswirkungen zeigen,
  • oder Ihr Haus präventiv ein strukturiertes Konfliktmanagement aufbauen soll,

dann lohnt sich ein kurzes, vertrauliches Erstgespräch.

Kontakt

Ralf Hasford | Mediation + Moderation Hasford
Telefon: +49 30 2363 9390 · Mobil: +49 1511 150 9766
E-Mail: moderation@hasford.de
Office: Goßlerstraße 22 · 12161 Berlin – deutschlandweit im Einsatz

Kostenloses Erstgespräch – diskret, schnell und unverbindlich.
Gemeinsam klären wir, welcher Rahmen für Ihre Situation sinnvoll ist und welche Schritte Ihre Klinik jetzt wirklich weiterbringen.

Ralf Hasford | Wirtschafts-Mediation | Strategie-Moderation | Konflikt-Prävention |

Kostenloses Erstgespräch

[ diskret, schnell und unverbindlich ]

Die Vorteile der Mediation im Krankenhaus:

  • Bessere Patientenversorgung
  • Höhere Arbeitszufriedenheit
  • Verbessertes Ansehen der Klinik
  • Wirtschaftlichkeit absichern
  1. Der Betrieb von Krankenhäusern beinhaltet in vielerlei Hinsicht hohe Konfliktpotentiale, ein integriertes Konfliktmanagement hilft diese alltäglich zu handeln
  2. Das Komplexe am Gesundheitswesens ist die Vielzahl der Interessengruppen (Stakeholder) – jegliche Balance muss Tag für tag aufs Neue erarbeitet werden
  3. Mediation, Supervision und ein effektives Konfliktmanagement im Krankenhaus unterstützen die Einzelinteressen genauso wie die Teambildung mit dem Ziel:
    • Verbesserung der Patientenversorgung
    • Erhöhung der Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden
    • Verbesserung des Gesundheitsversorgung in Ansehen und Wirksamkeit
    • Wirtschaftlichkeit und unternehmerischen Erfolg
Erste Hilfe im Konflikt!

Erste Hilfe
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* 30 Minuten fokussiertes Gespräch per Telefon oder Video-Call.
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Mediation und Moderation zur Strategieentwicklung für Verband und Unternehmen: Starten wir die Zusammenarbeit!
Handlungsfähigkeit von Unternehmen und Organisationen strategisch auszurichten / zu erhalten oder wieder herzustellen um sie nachhaltig zu verbessern, ist meine Maxime.

• Mediation von Konflikten und • Moderation von Klausur und Strategie für Verwaltung, Verband und Unternehmen:
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In drei Bereichen unterstützt Sie der Wirtschafts-Mediator und systemische Moderator Ralf Hasford:

Guten Tag, meine Arbeit basiert auf systemische Methoden und dialogorientierte Formate, die individuell auf Ihre Situation, Anforderungen und Bedürfnisse angepasst werden. Dazu gehe ich mit Ihnen in den Austausch um Ihre Ziele und Herausforderungen in den Fokus zu stellen. Starten wir die den Dialog, damit die Zusammenarbeit erfolgreich wird!
Ralf Hasford | Juni 2025