Businessmoderation: Die richtigen Entscheidungen treffen

Unterstützung beim Treffen von Entscheidungen

Strategisch denken – Entscheidungsfindung beschleunigen – Entscheidungen treffen –Verantwortung übernehmen

Entscheidungen treffen gilt als eine der wichtigsten Eigenschaften und Kompetenzen der Führungspersönlichkeit. Oft ist es für Unternehmer*innen und Geschäftsführer*innen einfach, sich intuitiv zu entscheiden. Mit unter heißt es dann, „ich habe darüber geschlafen“, „aus dem Bauch entschieden“, „so gehandelt, weil es logisch ist“ oder „es meinem Plan entspricht“. 

„Einige Entscheidungsfindungen fallen weniger leicht. Besonders dann, wenn es richtungsweisende, nachhaltig wirkende oder mit hohem Risiko in Verbindung stehende Festlegungen sind, die getroffen werden sollen.“, sagt der Berliner Business Moderator Ralf Hasford. Hier ist Objektivität gefragt. Es darf kein einflußnehmender Faktor unberücksichtigt bleiben, Shareholder oder sogar Stakeholder sind einzubinden und Alternativen sind ernsthaft zu prüfen. Auch sind die Risiken abzuwägen und daraus resultierende Veränderungen zu diskutieren.

Objektivität in der Entscheidungsfindung 

Mittels externerer Moderation können diese Prozesse deutlich beschleunigt werden. Denn der geschulte Moderator verfügt über Techniken und Methoden, alle Stationen der Entscheidungsfindung optimal zu leiten. Er wird Impulse geben, Zwischenergebnisse immer wieder zusammenfassen und Unklarheiten hinterfragen. Er ist in der Lage, die Zusammenhänge zu erkennen und für alle verständlich zu visualisieren bzw. auf Whiteboard oder Flipchart die unterschiedlichen Positionen und Sachverhalte in Worten und Skizzen darstellen. 

Es gibt immer Alternativen, doch manchmal sieht man sie nicht oder man verdrängt sie, weil sie einem nicht gefallen. Wo kommt Objektivität her? „Als Moderator werde ich unbequeme Fragen stellen und mich auch in kritischen Situationen mit allen möglichen Einwände befassen. Ich lasse mich aufs Thema ein und gestalte den gesamten Prozess wertschätzend, zielführend und transparent. Für mich, wie für meinen Auftraggeber zählt nur eins: die bestmöglichen Ergebnisse erzielen.“, führt Hasford aus. In seinem Arbeitsalltag wird er von Unternehmen und Organisationen beauftragt, Entscheidungen vorzubereiten, das ‚Entscheidungen treffen‘ zu moderieren und den Transfer der Ergebnisse zur Belegschaft bzw. externen Stakeholdern zu gewährleisten. Dazu Hasford: „Eine Entscheidung wird nur dann wirksam, wenn sie auch mit Leben erfüllt wird. Dazu muss sie von allen verstanden und von allen mit getragen werden.“ 

Sonderfälle sind Entscheidung innerhalb einer Gruppe. Auch hier gibt es Werkzeuge und Techniken, die eine Gruppenentscheidung zu treffen helfen. Dazu gehört es auf jeden Fall, die Entscheidungskriterien offen zulegen, zu diskutieren und dabei einen breitest möglichen Konsens zu erzielen. Wenn Anonymität wichtig ist – etwa um die Dominanz einer Person zu verhindern oder die Einstellung von Menschen auf Grund der Fragestellung nicht offenzulegen – so ist mit besonderer Vorsichtigkeit im Umgang mit Thema und Gefühl der Beteiligten zu agieren. Hier bedarf es dem Einfühlungsvermögen des Moderators und seiner Perfektion, um eine faire und unparteiische Entscheidung zu sichern.

Besser eine schlechte Entscheidung korrigieren, als den Kopf in den Sand stecken?

Nur wer entscheidet, führt auch! Organisationen denen Entscheidungen schwer fallen oder die sich vor Entscheidungen drücken, werden im Markt hin und her geschubst. Mitarbeiter*innen, Kunden, Lieferanten hängen von den Entscheidungen der Fach- und Führungskräfte ab. Im schlimmsten Fall werden Dinge nur noch nach Gut-Dünken (Dafürhalten, Gusto, Geschmack, Belieben, Vorlieben, Bequemlichkeit oder was es auch sonst noch für banale Gründe gibt) ausgeführt. Entscheidungslosigkeit hat einen negativen Einfluss auf Zugehörigkeitsgefühl und Moral. Termine werden nicht mehr als wichtig erkannt und selbst die Ernsthaftigkeit von Anweisungen werden zunehmend in Frage gestellt. Im schlimmsten Fall ziehen sich die Aktiven vom Unternehmen zurück und suchen sich neue Positionen bei Marktbegleitern. 

Gelebte Fehlerkultur und deren Folge

„Fehlerkultur setzt auf gelebte Kommunikation, gefestigte Strukturen und einer angemessenen Abstufung in der Eskalation. Alles Punkte, die auch Führungskräfte lernen müssen. Ich habe dafür die ‚Business DNA Erfolgsfaktoren‘ erarbeitet und biete Schulungen für Führungskräfte darin an“, äußert sich der Businessmoderator Hasford.

Wenn etwas nicht läuft, dann weiß es der Flurfunk zuerst. Althergebracht ist es in unserem Land unpopulär, Fehler bekennen zu müssen. Doch ist es allemal besser, eine Entscheidung, die nicht zum gewünschten Ergebnis geführt hat, zu prüfen, zu hinterfragen und ggf. zu korrigieren. Nur erkannte Fehler können korrigiert werden und mit einer höheren Kraftanstrengung zu guten Ergebnissen gewandelt werden. Das bedarf allerdings der Offenheit und einer gelebten positiven Fehlerkultur. Mit guter Kommunikation und dem Willen seine Entscheidung in Frage stellen zu lassen, werden alle Betroffenen eher bereit sein, Mehranstrengungen zum Wohle des Unternehmens in Kauf zu nehmen. Ein lästiger Weg, jedoch der erfolgreichere.

Solitäre Entscheidung mittels Liste oder agilen Entscheidungen in Projekten

Damit es gar nicht erst soweit kommt, muss auf die Strategie der Entscheidungsfindung geschaut werden. Einfache Entscheidungen können sicherlich anhand einer Liste erarbeitet werden, wenn jedoch alle Entscheidungen eines längerfristigen Projektes schnell getroffen und mit Erfolgskontrolle verfolgt werden sollen, bieten sich entsprechende Projektmethoden an. Scrum, Kanban oder Lean sind dabei häufig eingesetzte Tools, die längst nicht mehr nur in Softwareprojekten Anwendung finden. Hochkomplexe Fragestellungen und Belange bedürfen anderer Methoden, die speziell auf das Erkennen und Beherrschen von Komplexität zugeschnitten sind. Zurück zur Entscheidung: Deren Findung hat ihre eigene Dynamik und der Prozess der Entscheidungsfindung muss entsprechend vorbereitet werden. Dazu hat Hasford eine Sieben-Punkte-Liste der notwendigen Stationen zusammengestellt.

Notwendige Stationen der Entscheidungsfindung

  1. Ein konstruktives Umfeld schaffen.
  2. Die Situation detailgenau beschreiben.
  3. Gute bis gewagte Alternativen benennen
  4. Chancen und Möglichkeiten erarbeiten.
  5. Objektive Kriterien der Entscheidungsfindung definieren.
  6. Vergleichen, abwägen und beste Lösung wählen.
  7. Ergebnis prüfen und bewerten.

Nach dem Entscheiden ist vor dem Arbeiten

Wenn die Entscheidung getroffen ist, wie geht es dann weiter? Transfer ist das Zauberwort. Die entsprechenden Stakeholder müssen identifiziert und mit den notwendigen Informationen versorgt werden. Hasford meint, dass dabei unterschiedliche Dinge beachtet werden sollten. So etwa die ‚Schwierigkeit der Sprache‘. Verstehen alle die Fachbegriffe? Können alle die Konsequenz der Entscheidungen erkennen? Wissen alle was zu tun ist und wann sie damit beginnen sollen? Daher hat Hasford auch hier eine kurze Empfehlungsliste zusammengestellt. 

  1. Kommunizieren Sie Ihre Entscheidung transparent.
  2. Definieren Sie auswertbare Ziele.
  3. Generieren Sie loyale Unterstützer.
  4. Leiten Sie zielgerichtete Maßnahmen, Verantwortliche und Termine ab.
  5. Werden Sie aktiv und gehen Sie mit Tatkraft voran.

Ralf Hasford, Mai 2019

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Nur wer entscheidet, führt auch! Organisationen denen Entscheidungen schwer fallen oder die sich vor Entscheidungen drücken, werden im Markt hin und her geschubst. 

Wenn die Entscheidung getroffen ist, wie geht es dann weiter? Transfer ist das Zauberwort. Die entsprechenden Stakeholder müssen identifiziert und mit den notwendigen Informationen versorgt werden. Hasford meint, dass dabei unterschiedliche Dinge beachtet werden sollten.
  • Fokus: Klarheit finden · Konsequent Handeln · Verantwortung übernehmen
  • Arbeitsweise: Wertschätzend · Transparent · Zielorientiert
  • Themen: Strategie · Digitaler Wandel · Transfer · Konfliktlösung