Unternehmenskommunikation und Stakeholderbedürfnisse

Fels oder Brandung 2018 aus dem Workshop: Erfolgreiche Unternehmenskommunikation. Fünf Schritte der Kommunikation und Stakeholdermanagement.

Workshop erfolgreiche Unternehmenskommunikation und Stakeholderbedürfnisse erkennen

Unternehmenskommunikation und Stakeholderbedürfnisse: Ziele und Aufgaben werden aus den vorab definierten Unternehmenszielen abgeleitet (vergleiche: Ziele der Unternehmenskommunikation). Die Kommunikation in Unternehmen und Organisation an sich, ist einer von vier Faktoren der von mir beschriebenen Business DNA und bestimmt durch Transport und gezielte Bereitstellung von Informationen maßgeblich über Akzeptanz, Ansehen und Erfolg eines Unternehmens, deren Produkte, Leistungen und handelnder Personen. 

„Kommunikation in Kaffeeküche und eine Webseite im Internet sind ein guter Anfang aber für den nachhaltigen Erfolg noch zu wenig.“

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Führungskraft entwickeln: Erfolgsfaktor Business DNA

Führungskraft & Business DNA – Instrument moderner Führungsarbeit

Wenn der Begriff DNA eingesetzt wird, dann geht es ums Erbgut eines Organismus. Einen empfindlichen und komplexen Speicher von Informationen, der Erhalt und Reproduktion des Organismus sichert. Die Business DNA ist daran angelegt und ein ebenfalls sehr mächtiges Instrument. Es beinhaltet die Grundbausteine von Führung und Entwicklung des Unternehmens. Die Elemente aus der die Business DNA besteht, sind Struktur, Weisungs- und Berichtswege, Kommunikation und Motivation der Organisation. „Führungskraft entwickeln: Erfolgsfaktor Business DNA“ weiterlesen

Führungsarbeit: 12 Tipps zur Verbesserung von Zusammenarbeit & Mitarbeiterführung

Veränderungsprozesse moderieren – Digitalisierung im Mittelstand ist die Umschreibung der Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse für das Handeln des Mittelstandes in 2016.

Zwölf Tipps für eine gelungene Führungsarbeit

Gute Mitarbeiterführung ist zeitintensiv. Es bedarf des Vereinbarens, Hinterfragens und der Reflexion. Zielsetzung und Zielerreichung sind wichtige Faktoren, doch die allgegenwärtige Arbeitsfähigkeit gewährleisten und moderativ mit den Mitarbeiter`*innen arbeiten, sind Ihre Alltags-Instrument, die Sie beherrschen müssen.

Dazu kommen die Herausforderungen von parallelen Strukturen aus Team- und Projektarbeit. Häufig sind Mitarbeiter*innen in mehreren Aufgaben eingebunden oder zumindest durch ihre Rolle im Unternehmen in mehreren Projekten involviert. Personalverantwortung, Weisungsrechte und Projektverantwortung verteilen sich schnell über mehrere Personen. Damit Ihre Mitarbeiter*innen jedoch optimal arbeiten können, bedürfen sie geregelter Struktur, Motivation, Berichtswege sowie Kommunikation (Siehe Teil 1: Agiles Arbeiten und Erfolgsfaktor Business DNA). Ich habe Ihnen zwölf Tipps zusammengetragen, die Ihre Führung und die Zusammenarbeit gewinnbringend verbessern werden. Ich wünsche Ihnen eine konsequente und gelungene Umsetzung. Sollten Sie Interesse an einem Abgleich haben und Ihre Führungsfähigkeit optimieren, so biete ich Ihnen dafür einen speziellen Workshop. Ich freue mich auf Ihre Nachfrage.

Ralf Hasford bietet in seinen Moderationen konkrete Ziele in Meetings, gelöste Konflikte, motivierte Mitarbeiter*innen, visionäre Strategien, digitale Geschäftsmodelle, Produkte 4.0, konsequente Umsetzung

12 Tipps zur Verbesserung von Zusammenarbeit & Mitarbeiterführung

  1. Planen Sie regelmäßige Mitarbeiter*innen (MA) Gespräche. Vereinbaren Sie Termine.  Seien Sie gut vorbereitet. Nehmen Sie sich dafür Zeit und lassen Sie keine Störungen zu.
  2. Hören Sie Ihren Mitarbeiter*innen zu. Achten Sie auf Tonspur, Körpersprache und alltägliches Handeln. Reflektieren Sie Ihre Empfindung im Gespräch.
  3. Vereinbaren Sie mit Ihrer*m Mitarbeiter*in (MA) realistische Ziele. Unterteilen Sie in Arbeitsziele, persönliche Ziele, Teamziele und Weiterbildung.
  4. Sprechen Sie darüber, warum das Erreichen der Ziele für das Unternehmen bzw. Ihres Bereichs wichtig ist.
  5. Thematisieren Sie, wie MA diese erreichen kann. Reden Sie über die notwendigen Schritte dahin. Setzen Sie dazu Zwischenziele. Binden Sie weitere Verantwortliche ein (zum Beispiel: Projektleiter).
  6. Wichtig ist, das Sie hinterfragen, was MA für das Erreichen der Ziele benötilgt. Nur so können Sie sicherstellen, dass vereinbarte Ziele und die übertragene Aufgabe auch ohne Hindernisse erkannt und realisiert werden.
  7. Beachten Sie, als Führungskraft sind Sie für die Leistung Ihrer Mitarbeiter verantwortlich. Ihre eigene Leistung wird an der Projektrealisation und dem Erfolg gemessen – steht also im direkten Zusammenhang mit den Leistungen Ihrer MA. Übeilegen Sie daher gut, wie alle MA ihr Potenzial optimal entfalten können.
  8. Kontrollieren Sie regelmäßig, ob Ihre MA auf dem richtigen Weg zum Erreichen von Zwischenziel / Ziel sind. Regelmäßige / wöchentliche Jour fixe bieten eine gute Gelegenheit die Arbeitsziele zu prüfen. Persönliche Ziele und Weiterbildung sind im persönlichen Gespräch zu erörtern. Es hilft eine offene Redekultur zu pflegen.
  9. Würdigen Sie die Leistung Ihrer MA angemessen.
  10. Wenn Sie ein Fehlverhalten registrieren, so kritisieren Sie zeitnah und angemessen. Damit verhindern Sie, dass sich dieses zu einem Verhaltensmuster verfestigt.
  11. Geben Sie Feedback. Äußern Sie Kritik unter vier Augen – speziell wenn es um persönliche Verhaltensmuster gehr.
  12. Zielerreichung: Machen Sie keine (finanzielle) Zusagen, von denen Sie nicht sicher sind, dass diese auch hundertprozentig einhalten werden.

Ein allzeit gutes Gelingen wünsche ich Ihnen bei der Arbeit mit Ihren Teams und gute Resonanz durch die Worte und Leistungen ihrer Mitarbeiter*innen. Wenn Sie sich bei manchen Dingen unsicher sind oder heikle Entscheidungen anstehen, so stehe ich zum Austausch und als Sparingspartner zur Verfügung. Ich ermutige Sie, den Kontakt zu mir zu nutzen.

Ralf Hasford.

Download als PDF: 12-tipps-zur-mitarbeiterfuehrung.pdf

Agiles Arbeiten und Erfolgsfaktor Business DNA

Hasford Moderation von Workshop und Seminar für Industrie und Mittelstand sowie Verband

Zusammenarbeit & Mitarbeiterführung: Agil oder klassische Führung?

So sichern und verbessern Sie die Zusammenarbeit im Unternehmen

Agile Projekte, Teams und Unternehmen – immer wieder stolpere ich über diese neue Art über Arbeit zu sprechen. Ich habe den Eindruck, dass eine sehr bedenkenswerte Kultur in den effizienzgetriebenen Sprachgebrasuch eingeschlichen hat: „wer sich nicht agil nennt, ist nicht mehr auf dem Stand der Zeit“. Das finde ich grundsätzlich falsch. Denn Agilität umschreibt eine Methode der Arbei. Das Wort Agilität ist kein Garant für Erfolg und alles andere als die Umschreibung von Planlosigkeit. Durch agiles Arbeiten werden Kundenwünsche nicht nur fokussiert, sondern iterativ in kurzen gut organisierten Schritten in nachhaltige Produkte übersetzt und deren Entwicklungsphasen stetig zum Bedarf hin angeglichen.

Was bedeutet Agilität? Der Duden übersetzt den Begriff als: Gewandtheit, Vitalität, Wendigkeit. „Agil zu sein, kann nur ein Ziel verfolgen: Durch häufigere Lieferung von wertschöpfenden Produkten, Features und/oder Wissen wirtschaftlichen Erfolg im Wettbewerb zu haben.“ so beschreibt es ThinkAgil, „Agilität ist die Qualität einer Organisation, sich reaktiv an sich verändernde Bedingungen anzupassen, kontinuierlich zu lernen und sich als Ganzes weiterzuentwickeln.“ Zum einen geht es um Methodik und In erster Linie um die Art der Zusammenarbeit und Führung.

Für agile Arbeit muss der Rahmen stimmen

Entscheidungen im Team treffen, auf Iteration (Auslieferungen von Modulen) konzentrieren, statt abgeschlossene überprüfte Systeme liefern, das Verwenden von Zusammenarbeit fördernden Techniken … bedarf ein Umdenken bei der Führungsarbeit. Die Herausforderung bestehen in der Trennung von Projekt- und Personalverantwortung, parallele Arbeit an mehreren Projekten, knappe Zeitbudgets und eingeschränkter Zugriff auf Ressourcen. Häufige Lieferungen und immerwährende Anpassungen. Die wichtigste Ressource sind und bleiben jedoch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Agil“ muss ins Unternehmen passen, allein die Verwendung agiler Techniken und Methoden wird das Umfeld von Organisationen und Unternehmen noch nicht ändern. Daher lautet meine Forderung: Passen Sie Ihre Führung den Anforderungen Ihrer Arbeitswelt an.

Vier Fragen zur Kontrolle der Business DNA

In meinem Berufsleben habe ich unterschiedliche Positionen und Rollen in Unternehmen eingenommen und durchlebt. Als Angesteller, leitender Mitarbeiter und Geschäftsführer war ich in Agentur, Mittelstand und Industrie tätig. Als meine größte Herausforderung empfand ich dabei die Führung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Denn ich bestimme das Klima im Team und Unternehmen, sowie das zu erwartende Arbeitsergebnis und letztendlich den Unternehmenserfolg. Daraus ergeben sich für mich vier Fragen:

  • Wie setze ich die Potentiale der Menschen frei und binde sie in die Anforderungen des Unternehmens gewinnbringend ein?
  • Wie gestalte ich Rollen und schaffe flexible Arbeitsplatz?
  • Kann ich die Mitarbeiter*innen gewinnbringend an Entscheidungen oder der Leitung von Projekten beteiligen?
  • Wo ist unternehmerische „Diktatur“ notwending und wie weit kann ich Autonomie und Selbstverwaltung zulassen?

Ich meine: wenn Führungskräfte einige Regeln im Unternehmen befolgen, dann gelingt die produktive wertschätzende Zusammenarbeit. Doch Führung erlernt niemand durch langfristige gute Arbeit in seiner Angestelltenposition oder ist durch einen guten Uniabschluß prädestiniert. Die Fähigkeit zur Personalführung muss erlernt und trainiert, sowie in der Praxis durch regelmäßige Supervisionen unterstützt werden. Jedes Unternehmen ist nur so gut, wie die Führungsarbeit. Weiterbildung und Austausch sind dabei wichtige Instrumente. Sollten Sie Interesse an einem Abgleich haben und Ihre Führungsfähigkeit optimieren, so biete ich Ihnen dafür einen speziellen Workshop. Ich freue mich auf Ihre Nachfrage.

Die vier Bereiche der Business DNA
Die vier Bereiche der Business DNA

Business DNA – vier Bereiche der Führung von Mitarbeiter*innen

Mit der Business DNA bezeichne ich die vier „Stellschrauben“, die dem Unternehmen zur Mitarbeiter*innen-Führung zur Verfügung stehen. Sie bestehen aus der:

  • Struktur
  • Motivation
  • Berichtswege
  • Kommunikation

Wandel der Business DNA bei Stellenabbau oder Wachstum

Um aus den Mitarbeiter*innen einen Erfolgsfaktor zu machen oder sie als diesen zu behalten, ergeben sich regelmäßige Arbeitsaufgaben für die Unternehmensführung. Diese bestehen aus:

  • Prüfen und Schaffen klarer Strukturen
  • Überarbeiten der Entscheidungswege und Befugnisse
  • Faktoren der Motivation verankern
  • Verbessern der internen und externen Kommunikation

Struktur / Unternehmensaufbau

  • Entscheidung on Hieraschie oder rollenbasierende Projektstruktur besser zu den Unternehmenszielen passen
  • Die Organisation hat ein aktuelles Organgram (Digital / Papier)
    zu allen Positionen existieren aktuelle Arbeitsplatzbeschreibungen
  • Es sind Vertretungsregeln eingezeichnet
  • Fehlstellen / Planung für Abbau / Erweiterung / Umstrukturierung sind eingezeichnet
  • Gemeinsame Online-Projektsoftware zur kollaborativen Arbeit

Motivation

  • Alle Mitarbeiter*innen kennen die Werte und Ziele des Unternehmens
    Mitarbeiter*innen und Unternehmensleitung tauschen sich dazu zweimal im Jahr aus und bringen eigene Ideen ein
  • Die Unternehmens-Marke ist mit den Werten verbunden, die von allen Mitarbeiter*innen geachtet und gelebt werden. Die Kunden schätzen das Unternehmen dafür
  • Es gibt für alle Mitarbeiter*innen schriftlich verankerte persönliche Ziele und entsprechende halbjährliche Auswertungen
  • Moderative Führung, Unternehmensleitung hinterfragt immer, was die Mitarbeiter*innen benötigen, damit Erfolg und weiterer Ausbau allen am Herzen liegen kann. Definierte Verantwortung für Projekte, Bereiche usw. wird an Mitarbeiter*innen delegiert

Beschluß- / Berichtswege

  • Es gibt einen Prozess, der Freigaben regelt
  • Es gibt einen Prozess, der Projekte regelt
  • Dafür gibt es Formulare (Online oder Papier) in revisionistischerer Form
  • In regelmäßigen Jour fixe, werden nur Projekte und Aufgaben besprochen
  • Für die Mitarbeiter*innen gibt es feste Sprechzeiten bzw. zeitnahe Termine bei der Unternehmensleitung

Information

  • Es gibt ein zentrales immer aktuelles Informationsmedium in dem alle Projekte, Beschlüsse, aktuellen Aufgaben (auch dezentral) nachzulesen sind (kollaborativen Arbeit mit entsprechenden Rechten und Pflichten)
  • Offene Erfolgskontrolle, Erfolge werden gewürdigt, Misserfolge werden offen besprochen um Verluste zu begrenzen und Ressourcen gezielt zur Schadenbegrenzung einzusetzen
  • Über sich ändernde Gesetze, Verordnungen, Erkenntnisse sowie best practice wird regelmäßiger Austausch (monatlicher) gepflegt
  • Es herrscht ein offenes und freundliches Gesprächsklima in der Küche

Hier lesen Sie weiter. Teil Zwei:
12 Tipps zur Verbesserung von Zusammenarbeit & Mitarbeiterführung