Digitalisierung und Nachfolge

Unternehmer-Staffelstab auch „Digital“ weitergeben?

Digitalisierung und Nachfolge:

Sollte die Digitalisierung bei einem Unternehmen, das vor der Generationsnachfolge steht, bisher vernachlässigt worden sein, so wird es allerhöchste Zeit zu handeln. Lesen Sie hier, warum das so ist und wie wir damit umgehen.
Die Autoren Frank Schach & Ralf Hasford

Trotz der Nachfolgevorbereitung die Chancen des digitalen Wandels nutzen?

Digitalisierung und Nachfolge sind lohnenswerte Themen, die viel Vertrauen erfordern. Mitunter mag man sich fragen, ob der digitale Wandel nicht einfach auf den Nachfolger warten kann. Denn vieles hat der Unternehmer, Gründer bzw. Eigentümer schon an Innovation und Chancen erfolgreich gemeistert. Und meist die richtigen Entscheidungen getroffen. Nun könnte man meinen, die Nachfolger sind dran!

Das mag auch stimmen, doch was ist, wenn sie noch nicht übernommen haben oder sogar erst noch gefunden werden müssen? Wir sind der Meinung, dass jedes Abwarten bei der Digitalisierung zu einer Verschlechterung der Verhandlungslage führt. Denn mit jedem verpassten Tag, fällt der Wert des Unternehmens und steigt das Risiko auf Einbuße von Marktposition bzw. sogar die Gefahr, einer kompletten Verdrängung vom Markt. Bestandskunden fragen zwar einerseits nach dem Bestehenden und lieben bewährte Abläufe aus bestehenden Verträgen, jedoch sind auch sie dem Wettbewerbs- und Preisdruck ausgeliefert. Ab wann sind sie den Argumenten des Wettbewerbs gegenüber aufgeschlossener? Spätestens wenn dieser durch die digitale Transformation in Unternehmen, Service und Produkt bereits einen Technologie- oder Produktzyklus voraus ist. Am Besten, man läßt es nicht soweit kommen!

Digitalisierung in der Nachfolge: Den Staffelstab digital weitergeben.

Standortbestimmung und Bedarfsanalyse: Digitalisierung

Vertrauen vorausgesetzt reden wir Tacheles über Nachfolge und Digitalisierung. Als erstes gehts um die Bestimmung des Potentials also des jetzigen Stands. Dem folgt eine genaue Planung der nächsten Schritte. Diese wird mit den entsprechenden Vorarbeiten sowie eventuell notwendigen Partnern aus IT, Forschung und Wissenschaft entsprechend erarbeitet und begleitet. Auch die bestehenden Partner wie Bank und Steuerberater können an der richtigen Stelle dazu eingebunden werden.

Wichtig ist uns, dass weder die bestehenden Chancen noch der richtige Zeitpunkt verpasst werden. Ein Unternehmen wird in der Nachfolge nur den maximalen Wert erzielen können, wenn es sich mit der Zeit entwickelt und nicht stehen bleibt oder hinter dem Wettbewerb zurückfällt. Ein abgebender Unternehmer / Unternehmerin sind dafür ebenso verantwortlich, wie die weiterführenden Unternehmer für Wohl und Entwicklung von Kunden wie Mitarbeiter sorgen müssen.

Analysen und Bewertung

Digitalisierung macht eine systemische Vorgehensweise notwendig. Wir haben dazu unterschiedliche Module der Analyse, Bewertung und Planung erarbeitet, die wir hier kurz mit ihren Inhalten vorgestellen. Wurden eigentlich die strategischen Digitalisierungsziele im Unternehmen schon benannt? Wenn nicht starten wir damit.

Themenblock: Digitale Strategie

Zum Themenblock Strategie zählen digitale Arbeitsmittel wie ein ERP System sowie automatisierte Entscheidungshilfen bzw. digital gestützte Entscheidungsprozesse der Unternehmensführung. Ebenso werden die allem zugrunde liegenden strategischen Digitalisierungsziele betrachtet, ausgewertet und bei Bedarf vervollständigt. Eine entscheidende Frage ist der Einstieg in digitale Geschäftsmodelle bzw. nach digitalen Anteilen bei bestehenden Geschäftsmodellen. Betrachtet wird ebenfalls die Planung bzw. bestehende Durchführung von Investitionen in Technologien, die eine digitale Transformation ermöglichen bzw. beinhalten.

Themenblock: Digitale Technologie

Bei der Beurteilung und Weiterentwicklung der technologischen Basis zur digitalen Transformation sind Kenngrößen zu bestimmen, zu ermitteln und weiter zu entwickeln. Zum einen betrifft es die bestehende IT-Infrastruktur sowie die Planung eines weiteren Aus- bzw. Umbaus in Verbindung. Das findet in direkter Abstimmung mit den Digitalisierungszielen statt. Bestandteile davon sind die horizontale Vernetzung der Prozesse und Arbeitsplätze bzw. der einzelnen Arbeitsstationen und Abteilung in der Fertigung, ebenfalls die vertikale Vernetzung der Ebenen Führung, Sales, Planung, Logistik und Fertigung. Sowie die Vernetzung von Bestellprozess, Fertigung und Zulieferer. Ein weiterer Technologie-Schwerpunkt stellt die Modularisierung der Produkte da. Wie steht es um die Fähigkeit der Anpassung und Variantenvielfalt zu günstigen Kosten? Zum Abschluss ein Blick auf Erfassung, Verarbeitung und Auswertung von Big Data Anwendungen in Produktion und Produkt.

Themenblock: Digitales Produkt, Service und Dienstleistungen

Den nächsten Blick bei der Analyse von Digitalisierung und Nachfolge werfen wir in die Produktentwicklung. Werden intelligente Produkte und Services bereits angeboten? Lassen sich diese noch verstärkt ausbauen? Betrachtung der Entscheidungsgrößen, die durch einen weiteren Einsatz von Sensoren und Internetanschluss und/oder der Erweiterung von Algorithmen den Entscheidungsprozess erleichtert und beschleunigen, damit mehr Umsatz generiert werden kann.

Themenblock: Digitale Organisation und Prozesse

Kostenersparnis ist eine unumgängliche Maßgabe der Stunde. Dazu dienen eine Erhöhung des Standardisierungsgrades. Schnelligkeit in Planung und Leistungs-/Produkt-Anpassung auf Kundenanforderung sichert die Marktfähigkeit. Dazu ist eine Agilität in der Prozessanpassungen notwendig. Themen hierfür sind das Innovationsmanagement, die Kooperation mit Kunden von der Planung bis zum Service, bzw. Anbindung der Lieferanten auch die ortsunabhängige Arbeit von Mitarbeiter.

Themenblock: Führungskräfte, Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen

Als nächster kommen Fragen, die direkt und indirekt das Führungskräfteverhalten sowie die Mitarbeiterschaft betreffen. Es geht um die digitale Kompetenz. Denn Quantität und Qualität der Arbeit befinden sich in Veränderung. Das heißt auch für alle abhängig Beschäftigten eine Veränderung oder die Notwendigkeit der Weiterentwicklung. Das bedeutet, den Blick auf die Definition der Arbeitsplätze und Arbeitsaufgaben zu lenken. Auf dem Prüfstand stehen Qualifikation, Motivation und Führung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie die Fähigkeit der Führungskräfte, den digitalen Wandel zu begleiten.

Themenblock: Digitale Kundenbeziehungen

Bestehende Kundenbeziehungen und Anbahnung von Neukundengeschäft sind ebenfalls in Bezug auf den digitalen Wandel zu hinterfragen. Kundenwünsche und Kundenzufriedenheit sind die zentrale Währung. Entscheidungen können und müssen durch den Kunden getroffen werden und der Stand einer digitalen Unterstützung, Anbindung und Informationsweitergabe ermittelt werden. Die Aktivitäten von Pre- bis Aftersales-Service kann das umfassen. Aber auch der nachgelagerte Kundendienst sowie die Aftersales Betreuung in Bezug auf Upgrade / Update können bereits digital gestützt sein. Werden alle Sales-Kundenaktivitäten digitale erfasst und ausgewertet? Die Einheit aus Produkt, Service und Lieferung störungssicher und frei von Kundeneingriff zu gestalten, birgt dabei große Potentiale. Und wo kann die Bewertung durch Kunden verbessert werden und sichtbarer erfolgen?

Vertrauen als Grundlage für digitalen Wandel und Nachfolge

Nach soviel Informationen brummt der Kopf vor lauter Digitalisierung und Nachfolge? Ja, es ist mehr als ein Tagesprogramm. Wo also starten? Unser Vorschlag, am Besten beim gemeinsamen Kaffee. Denn im gemeinsamen Gespräch findet man heraus, ob sich die geeigneten Partner gegenübersitzen und sich eine Vertrauensgrundlage finden kann. Denn Digitalisierung und Nachfolge sind weder Hans-Wurst-Themen und auf die leichte Schulter zu nehmen. Alle unserer bisherige Arbeit baut daher auf Verständnis des Anderen, Austausch von Ideen und dem Vertrauen, gemeinsam den richtigen Weg zu beschreiten. Starten wir mit einem gemeinsamen Kaffee in den Tag?

Ralf Hasford, Konflikt- und Strategiemoderator
Frank Schach, Berater für Unternehmensnachfolge und Marketing

Schach und Hasford vereint die Partnerschaft im VBU – Verbund Beratender Unternehmer e.V. sowie die gemeinsame vertrauensvolle Zusammenarbeit in Kundenprojekten. Sie ergänzen sich im Wissen um Führung, Marketing und Prozessgestaltung sowie der digitalen Kompetenz. Sie haben erfahren, was es heißt ein Unternehmen zu gründen, erfolgreich zu leiten und auch weiter zu geben. Beide kennen sich mit analogen wie digitalen Geschäftsmodellen aus. Und sie wissen auch wie schwer die finanzielle und personelle Verantwortung auf unternehmerischen Schultern drücken kann.

Für den diskreten Erstkontakt nutzen Sie bitte das Formular bzw. rufen Herrn Hasford direkt 0151 1150 9766 an.

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