Arbeiten als Coach: Inhaber und Führungskräfte Coaching

Was macht eigentlich ein Coach?

Coach oder Berater – es gibt große Unterschiede

Als Coach wurde ich gerade mit der Frage konfrontiert „Was bedeutet es für Sie, als Coach zu arbeiten?“.

Vor der Antwort kam ein Moment des Nachdenkens und dann begann ich der Fragestellerin meine Arbeit als Coach zu reflektieren. Dazu skizzierte ich als Erstes meine Philosophie. Auf Sachthemen blickend: „Zufrieden bin ich, wenn die Kunden meines Klienten zufrieden sind.“. Betrachte ich Personalthemen, so gilt: „Das Ziel habe ich erreicht, wenn das Umfeld, der von meinem Klienten geführten Mitarbeiter*innen, deren Arbeit lobt.“. Zu kompliziert? Dann erläutere ich hier den Hintergrund etwas ausführlicher.

Der Coach arbeite an der Erfüllung eines Kundenwunschs

Kundenzufriedenheit bedeutet, dass deren Bedürfnisse schnell, tiefgreifend und im vollen Umfang erkannt wurden. Und weitergehend, durch die gelieferten bzw. zur Verfügung gestellten Produkte und den geleisteten Service, werden deren Bedürfnisse erfüllt und zufriedengestellt. In der Fortsetzung des Gedanken, stelle ich fest: „Nur so wird mein Kunde dauerhaft und erfolgreich am Markt bestehen können. Und es ist mein Ziel, das in bestmöglicher Form zu erreichen.“

Dabei habe ich nicht den Anspruch, als alleiniger Berater oder Coach zu fungieren. Denn, wenn jemand vorgibt alles zu können, regiert bei ihm nur die Angst vor Verlust und Versagen. Wer dagegen Qualität liefern will, wird sich seiner Stärke bewusst sein und diese solitär anbieten können. Wie kann ich als Coach und Solounternehmer das gewährleisten? Ich arbeite im Verbund mit Kollegen und Kolleginnen. Dazu nutze ich z.B. den VBU e.V. (Beraterverbund), die Offensive Mittelstand sowie den BVMW. Dort habe ich z.B. die Fachgruppe Zukunft und Wissensmanagement als Antwort auf die drängenden Fragen der Digitalisierung im Mittelstand mit drei Partnern mitbegründet.

Als Coach im Verbund arbeiten

Die besten Lösungen zu finden und ein großes Kompetenznetzwerk aufzubauen, stehen hier mit an erster Stelle. In den anderen Organisationen arbeite ich in den Kompetenzfeldern der digitalen Transformation mit. Das hier die Arbeit 4.0 im Mittelpunkt steht, kann keinen wundern. Die Herausforderungen werden durch die enorme Geschwindigkeit des digitalen Wandels verstärkt. Antworten wird allerdings nur derjenige finden, der sich aktiv mit den Themen auseinandersetzt. Dazu kann es meiner Meinung nach – und die ist inzwischen gut verbreitet – nur eine Antwort geben: Kunden erhalten den optimalen Schub bzw. werden die bestmögliche Entwicklung erzielen, wenn der gewählte Coach im Verbund mit weiteren sich ergänzenden Kollegen arbeitet.

Kommunikation ist der Schlüssel

Aus meiner Sicht ist der wichtigste Punkt, die richtige Kommunikationv. Besonders hilfreich finde ich das Wissen um das „Vier-Seiten-Modell“ von Professor Schulz von Thun. Für mich ein gutes und immer wieder herangezogenes Lernthema. Denn zu gut kann man dabei einfach nicht werden.

Coaching ist in erster Linie „Zuhören“. Ziele heraus zu kristallisieren, zu konkretisieren und zu hinterfragen, stellen meinen Fokus da. Im zweiten Schritt sorge ich für Unruhe. Klingt das erst einmal merkwürdig? Oh ja vielleicht, doch ist zu bedenken, nur wer sich bewegt kann seine Position ändern. Nun heißt es den Wandel verfolgen und die Richtung zu präzisieren. Ganz gewiss ist, ein bequemes „weiter so“, bringt niemanden voran.

Klarheit und Konseqeuz durch Reflexion und Zentrierung erreichen

Die vollzogenen Aktionen allerdings werde ich immer wieder aufgreifen und meinem Klienten reflektieren. Das hilft meinem Gegenüber, sich auf sein Ziel hin zu zentrieren. Warum ich es eigentlich nicht „lenken“ nenne? Mein Auftraggeber beauftragt mich, um eine Spiegelung des Alltags zu bekommen und bucht mit mir, einen immer währenden Abgleich zwischen Ziel und augenblicklicher Position. Das es dabei auf dem Weg zu Verschiebungen kommt, kann ich nur bestätigen. Denn mit jedem Schritt nach vorne kommt es zu einer Horizontveränderung – und meistens sind es Erweiterungen, die mehr Auswahl aber auch ein besseres Verständnis des eigenen Ziels bedeuten. Klingt es überheblich zu sagen: „Das ist eigentlich alles.“?

Zur Klarheit führen und konsequente Umsetzung begleiten

Ich gehe davon aus, dass ich als Coach so etwas wie ein Katalysator bin. Ich bringe mich komplett ein, setze Impulse, sorge für Reaktionen und begleite bis zur vollständigen Umsetzung. Erst dann ziehe mich raus. Coaching ist für mich eine Transformation von Vorhandenem, das Erreichen eines höheren Niveau. Coaching heißt aber auch zu führen: Klarheit finden und die konsequente Umsetzung begleiten.

Ach ja, es gibt noch einen weiteren Aspekt. Den umschreibe ich gerne mit „aushalten können“. Mit anderen Worten, ich habe begriffen, als Coach bin in häufig in der Rolle des Sparingpartner. Das Rollenverständnis ist ein ganz wichtiger Aspekt. Denn jeder Angriff geht gegen die Rolle – nicht gegen mich als Person.

Sehr wichtige Fragen, die allerdings jeder Coach für sich entscheiden muss: Wie oft brauch es das Coaching? Wie tief lässt man sich in die alltägliche Arbeit des Klienten mit einbinden? Will man Teil des Systems werden oder den Blick von Aussen behalten? Trage ich durch Coaching oder besser durch direktes Anpacken zur Transformation bei? – Beides ist reizvoll. Ich kenne auch beide Wege und weiß, es verändert es sehr schnell den eigenen Aufgabenhorizont, den Blickwinkel und auch das Mass der mitzubringenden Leidensfähigkeit.

Den richtigen Coach finden

Bei Bedarf biete ich Ihnen die Gelegenheit, Ihre Fragen via Telefon oder Skype mit mir zu diskutieren. Als erstes frage ich Sie dabei „Wo stehen Sie heute und was wollen Sie erreichen?“. Eventuell wollen Sie aber auch einen Termin für Ihren Vorgesetzen bzw. Chef vereinbaren, daher schlage ich vor: als ersten Schritt vereinbaren Sie einen Termin mit mir.

Ralf Hasford.

 

Für den diskreten Erstkontakt nutzen Sie bitte das Formular bzw. rufen Herrn Hasford direkt 0151 1150 9766 an.

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